Der Tag, als ich lernte die Spinnen zu zähmen

Ich habe mich nach reiflicher Überlegung und Beratung mit Kollegen in den letzten Tage dazu entschieden, den Schülern NICHT die Entscheidung über die Lektüre im Unterricht zu überlassen,  sondern selbst ein Buch ausgewählt (s.Überschrift). Mehrere Dinge waren ausschlaggebend, einmal das umfangreiche Material, das es zu diesem Buch gibt und der Kommentar einer Freundin, die z.Z. ihr Referendariat in Freiburg macht, dass ich ruhig an mich denken und mich nicht überfordern soll, so ähnlich wie Silke es auch geschrieben hat (Danke für den Kommentar, by the way.)

Nun stelle ich gerade Überlegungen zu einer Unterrichtsstunde an, in der ich gerne mit dem Titelbild des Buches arbeiten würde. Die Stunde würde quasi noch mit zum Einstieg gehören, heute haben die Schüler schon die Aufgabe bekommen, eine Geschichte mit der Überschrift “Der Tag, als ich lernte die Spinnen zu zähmen” zu schreiben, aber sie haben noch keine Ahnung, worum es in dem Buch geht. Nähere Informationen soll ihnen also das Titelbild geben, das so aussieht:

spinnen-deckblatt1

Ich hatte die Idee, Fünfergruppen zu bilden und ein kurzes Drehbuch für diese Szene schreiben, evt. auch es anschließend vorspielen zu lassen. Ist das zu heftig, bzw. zu gefährlich für eine 5. Klasse, die ich noch nicht so gut kenne, in der aber nach Auskunft der Klassenlehrerin ein sehr gutes Klima herrscht? Könnten beim Erarbeiten solcher Szenen evt. Konflikte aufbrechen? Muss ich beim Zusammenstellen der Gruppen irgendetwas bedenken?

An solchen Stellen bemerkt man immer wieder, wie schwer Unterricht ist, da man nicht nur gute Ideen haben muss,  sondern auch mit einer guten Idee manchmal vor lauter Fragen nicht weiterkommt…

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