Hier mal ein etwas weniger reflektierter Eintrag zum Thema Motivation im Referendariat.
Individualisierung
Zu allererst: wie krass ist das bitte, dass ich nach einem 6-Stunden-Tag auch noch Portfolio schreibe! Aber die Erfahrungen und das Gespräch mit meiner koordinierenden Mentorin ist gerade noch so frisch, zudem fand ich den heutigen Tag sehr aufschlussreich und motivierend, erstaunlich, wie einen manchmal ein einziger Schultag weiter bringt als mehrere Schulwochen.
Also, Individualisierung und Binnendifferenzierung:
Ich habe heute in der 7. Klasse in Latein eine neue Gruppenarbeitsregelung eingeführt, Dreier- oder Vierer-Gruppen (bisher haben wir Übersetzung meistens in Partnerarbeit gemacht), Rollenkarten, homogene Gruppenzusammensetzung. Vor allem letzteres wollte ich hier jetzt mal kommentieren, weil das ja das ist, was mit Individualisierung zu tun hat.
Ich bin bei der Sitzordnung des Kurses zunächst die Strategie gefahren, dass ich immer ein Pärchen aus einen stärkeren und einem schwächeren Schüler gebildet habe, in der Hoffnung, dass die Schwächeren so etwas von den Stärkeren profitieren können, was mitunter auch gut funktioniert hat, manchmal aber auch überhaupt nicht. Heute habe ich etwas anderes ausprobiert. Ich habe bei vier Vierergruppen die Leistungsstärksten in eine Gruppe gesteckt und auch die anderen drei Gruppen möglichst leistungshomogen gestaltet. Meine Mentorin hat das sehr gelobt, was mich natürlich sehr gefreut hat, ich hatte auch das Gefühl, das es dem ganzen Kurs gut getan hat, da die Leistungsstärkeren jetzt nicht mehr den anderen vorsagen konnten, und die Schwächeren jetzt auch nicht mehr das Gefühl hatten, naja, xy kann das eh besser, ich lasse sie/ihn mal machen. Die Gruppen haben alle sehr gut gearbeitet, es entstand irgendwann sogar eine Art Wettkampf, wer schneller mit der Übersetzung fertig war, und ich hatte wirklich den Eindruck, dass die Schüler Spaß an der Sache hatten. Und auch die Arbeit in den Gruppen funktionierte trotz anfänglichem Protest erstaunlich gut, ganz ohne die übliche Kabbeleien und Albernheiten.
Trotz alledem sehe ich einige Probleme, die ich hier gern einmal festhalten möchte, sie werden sicherlich immer wieder auftauchen. Zum einen sehe ich ein Problem hinsichtlich des Klimas im Kurs. Natürlich haben die Kinder sofort gemerkt, dass ich alle Einser-Kandidaten in eine Gruppe gesteckt hatten. Die kamen sich natürlich total toll vor und haben das auch mit einigen Sprüchen deutlich gemacht, weshalb ich einige Male einschreiten musste. Ich weiß nicht, ob das nicht die Motivation des restlichen Kurses etwas gedrückt hat. Andererseits werden sie ja tagtäglich mit Leistungsunterschieden konfrontiert. Zum anderen hat diese Expertengruppe natürlich ein unglaubliches Tempo vorgelegt. Dies hatte ich zwar vorausgesehen und auch eine zusätzliche Aufgabe für die Gruppe vorbereitet, aber dennoch hatte ich den Eindruck, dass, obwohl das eine echt nette Aufgabe war, die Gruppe sich fast ein bisschen bestraft fühlte, weil sie jetzt mehr machen sollte als die anderen, obwohl ich das eigentlich so verkaufen wollte, dass sie durch die zusätzlichen Aufgaben ja immer besser werden, was durchaus in ihrem Sinne ist. Den anderen SuS hätten diese Extra-Aufgaben natürlich genausogut wenn nicht noch besser getan als der Expertengruppe, aber das wird wohl ein Dilemma bleiben, schätze ich. Um diese Diskrepanz (die für den Unterricht ja auch ein Zeitplanungsproblem darstellt) demnächst etwas abzuschwächen, habe ich (auch eine Anregung meiner Mentorin, die das von einem Mathe-Referendar kannte) vor, mit Tipp-Karten zu arbeiten. Wenn eine Gruppe also gar nicht mehr weiter weiß, kann sie sich vorne einen Tipp holen und den benutzen. Ich halte das für sinnvoller von vornherein verschiedene Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zu entwerfen, erstens wäre das viel mehr Arbeit und außerdem fühlen sich schwächere Schüler, die dann das AB mit den umfangreicheren Hilfen bekommen, schnell benachteiligt und bloßgestellt. Da finde ich diese freiwillige Arbeit mit den Tipp-Karten viel besser.
Das wäre also Latein.
Meines Erachtens VIEL schwieriger:
Binnendifferenzierung und Individualisierung in Deutsch in der Oberstufe.
Ich finde es nämlich gerade in Deutsch schon so viel schwieriger auszumachen, wie man überhaupt stärkere und schwächere Leistungen beurteilt, wie man also homogene Gruppen zusammenstellen könnte. Davon abgesehen, dass ich zwei Drittel aus meinem Deutschkurs erst seit zwei Wochen kenne. Natürlich gibt es unterschiedliche Abstraktionsgrade, zu denen die SuS fähig sind. Aber das kann man wiederum auch nicht pauschalisieren, da der eine vielleicht gut mit literarischen Texten umgehen kann, der andere besser mit Sachtexten, wieder einer hat ein hervorragendes sprachliches Ausdrucksvermögen, ein anderer kann toll schreiben, es gibt so wahnsinnig viele unterschiedliche Spielarten für gute Leistungen im Deutschunterricht. Da wenigstens ansatzweise leistungs- oder vorliebenshomogene Gruppen zusammenzustellen finde ich unfassbar schwer.
Das zweite Problem, das auf dem Fuße folgt, ist es, selbst wenn ich in der Lage wäre, einigermaßen leistungshomogene Gruppen zusammenzustellen, Arbeitsmaterial und Arbeitsaufträge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen herzustellen. Ich kann vielleicht bei der Analyse einer Textstelle den einen den Auftrag geben, den Text zusammenzufassen, andere bekommen tiefergehende Aufgaben. Aber damit erschöpft sich ja nicht der Deutschunterricht allgemein. Und was ist mit kreativen Aufgaben, die ja so oft das Hauptgeschäft des DU ausmachen? Wie kann bei kreativem Umgang mit Texten leistungsheterogenität eine Rolle spielen? Wie entscheide ich, wieviel Kreativität ich jemandem zutraue? Hier stoße ich wirklich an meine Grenzen. An sich sind ja kreative Aufgaben schon Individualisierung genug, finde ich, da sich hier jeder auf seine Weise verwirklichen kann. Zählt das auch?
So, genug Reflexion für heute.
Evaluation
Ich habe heute in meinem Oberstufenkurs evaluiert und muss sagen, dass ich von den Ergebnissen doch eher positiv überrascht bin, wenngleich viele Dinge, die die Schüler wahrgenommen haben, auch meine Wahrnehmungen waren. Also immerhin das Feedback, dass meine eigene Wahrnehmung meiner Person und meines Unterrichts auch nicht so ganz falsch ist. Und meine Mentoren haben das ja im Zwischenstandsgespräch auch schon so gesagt, als sind offenbar alle auf einer Wellenlänge, ich, Mentoren, Schüler, das ist doch schon einmal etwas.
Was muss ich tun? Ich muss durchsetzungsfähiger werden bzw. sein. Das ist so der Punkt, den alle immer wieder anmerken, der sich wie ein roter Faden durch alle Auswertungsgespräche zieht. Und genau der, bei dem es mir am schwersten fällt, ihn zu ändern. Ich ruhe mich dann auch gerne auf der Annahme aus, dass das mit der Zeit schon besser werden wird, dass ich mich besser durchsetzen kann, wenn ich von meinem eigenen Unterricht überzeugter bin, als ich es oft bin, aber sicherlich sollte ich an der Stelle auch mehr an mir und meinem Unterricht arbeiten, sodass ich da einfach mehr Sicherheit bekomme. Und vielleicht wird ein abwechslungsreicherer Unterricht (eine Schüler haben bei der Evaluation angegeben, dass der Unterricht spannender sein könnte, was auch immer das heißt), Unruhe und Desinteresse sicherlich entgegenwirken, da muss ich also mal etwas dran ändern, auch wenn ich noch nicht ganz genau weiß, was. Dass ich nicht immer so eine mitreißende Person bin, weiß ich. Vielleicht ist da das ein oder andere Mal auch ein bisschen Schauspielerei von Nöten.
Ein zweiter Punkt: Individualisierung. Das ist auch so etwas, von dem ich weiß, dass es daran noch hapert. Ich bin so oft noch sehr auf mich selbst fixiert, auf meine Planung, auf die Inhalte, auf das, was ich den Schülern vermitteln will, dass ich darüber die einzelnen Schüler oft aus dem Blick verliere. Und das wirkt sich natürlich auf sehr vieles aus, einerseits empfinden einige Schüler den Unterricht sicherlich als nicht so spannend und motivierend, weil er ihnen weniger entspricht, da müsste ich sicherlich mal mehr auf individuelle Bedürfnisse eingehen. Und dafür müsste ich oft noch besser planen, denke ich. Auch wenn ich die Schwierigkeiten, die ich mit meiner Planung habe, ja auch schon im letzten Beitrag geschildert habe. Ich war so oft so unzufrieden mit meinem Unterricht und war daher positiv überrascht, dass der Großteil der Schüler meinen Unterricht als strukturiert und methodisch abwechslungsreich empfinden. Das hat mich ja schon gefreut, auch wenn ich es nicht immer nachvollziehen kann, aber vielleicht sind da die Ansprüche, die ich an mich selbst stelle, auch zu hoch?
Was den mangelnden Blick auf den einzelnen Schüler angeht, hat das natürlich auch Auswirkungen auf die Notengebung. Ich weiß, dass die Schüler mit den mündlichen Noten, die ich im April gegeben habe, unzufrieden waren, ich kann sie immernoch mit bestem Wissen und Gewissen geben, aber es kann natürlich gut sein, dass sich einige Schüler unverstanden fühlen. Und dass ich einen begrenzten Blick in diesem Bereich habe (vielleicht aufgrund der mangelnden Erfahrung auch einen begrenzteren als andere), gebe ich auch gerne zu.
Ich bin laut den Schülern geduldig, freundlich, gut gelaunt und nehme die Schüler ernst. Das freut mich, und daher schreibe ich es hier auch mal etwas angeberisch in meinen Blog hinein.
So vieles andere – Durchsetzungsfähigkeit, Abwechlsung, Lenkung/ Kontrolle und das Eingehen auf jeden einzelnen Schüler – werde ich im zweiten Teil des Refs in Angriff nehmen.
Zum Abschluss das Zitat eines Schüler, das ich mir sicherlich übers Bett hängen werde: „Sehr nette Lehrerin, den Schülern gegenüber gerecht, aber auch auf dem Fachgebiet sehr gut ausgebildet. Insgesamt perfekte Ausführung des idealen Unterrichts.“ (MEHR DAVON!!!)
Ökonomische Langzeitplanung
„Hilfe bei einer ökonomischen Langzeitplanung“ steht in den Mentoren-Handreichungen, diesmal helfen mir meine Mentoren allerdings gerade nicht, sondern ich versuche, die Planung für meinen Oberstufenkurs für die nächsten Wochen bis zu den Ferien selbst in die Hand zu nehmen. Und ich muss sagen, es macht Spaß rumzuüberlegen, wie ich ihnen in den nächsten Wochen Woyzeck näherbringen will, was zuerst, was danach, wie man eine Einheit so aufbauen kann, dass sie noch Spannung hat, dass ein Thema in das andere übergeht und dass alle auf ihre Kosten kommen. Wobei ich gerade mal sagen muss, dass ja die Materialen, die man so bekommt und für die ich gestern relativ viel Geld ausgegeben habe, ja auch nur mit Wasser kochen. Muss man die guten Ideen eigentlich immer selbst haben? Und muss man Stunden damit verbringen, aus den kümmerlichen Ideen dieser Profis eigene, halbwegs ansehnliche Arbeitsblätter zu gestalten, damit man nicht diese herzlosen, in Arial-Schrift designten Arbeitsblätter benutzen muss. In jeder Hospi würde einem so ein liebloses Arbeitsblatt angekreidet. Aber wenn ich ehrlich bin, ich könnte das ja stundenlang machen, Arbeitsblätter entwerfen, da es sich wie Arbeit anfühlt, aber eigentlich keine ist, weil man sich die wirklich wichtigen Gedanken (warum mache ich das? was sollen die SuS am Ende können? welche Kompetenzen soll sie erwerben? welche Lernziele gibt es für die einzelne Stunde, ich weiß, Lernziele böse, aber trotzdem, man muss doch beide Seiten betrachten, natürlich ist es wichtig, darüber nachzudenken, was die SuS am Ende können sollen, aber für mich ist es momentan genauso wichtig, dass ich mir klarmache, was ich den SuS überhaupt beibringen möchte, was ich für wichtig halte und was nicht), naja, weil man sich diese Gedanken beim Formatieren von Arbeitsblättern und beim Bilder-Googlen halt nicht machen muss.
Was mich aber eigentlich, obwohl mir diese Langzeitplanung Spaß macht, nervt, ist die Tatsache, dass ich mir fast sicher bin, dass spätenstens in einigen Wochen wieder mal durch diverse Unterrichtsausfälle meine Planung so torpediert wird, wie das auch schon bei dem Faust-Thema der Fall war. Was wollte ich nicht noch alles machen? Und dann bin ich wieder zu den Maiferien nicht richtig fertig geworden, weil immer und immer wieder Stunden ausgefallen sind. Gut, ich finde, dass ich daraus, dass wir mit dem Faust noch nicht fertig sind, eine Tugend gemacht habe, indem ich jetzt erstmal auf Dramentheorie eingehe und den Faust vielleicht noch in die Klausur mit einbaue. Aber in den nächsten Monaten kommt noch hinzu, dass ich um eine Hospi herumplanen muss, und das lässt die ganze Sache schon wieder unter so einen Stress geraten. Wenn ich jetzt einfach vor mich hinpuzzeln könnte… egal, auch wenn ich mit Woyzeck nicht fertig würde, würde ich halt nächstes Semester weitermachen, wenn ich die Gruppe behalte, oder ich würde halt dem Kollegen sagen, das und das fehlt noch. Aber jetzt habe ich halt den Ehrgeiz, dass alles elegant über die Bühne zu bringen. Und jetzt muss ich eigentlich jede der einzelnen Sequenzen hospi-tauglich planen, weil sich die Planung wahrscheinlich wieder auf unbestimmte Zeit verschiebt… und dann werde ich wieder faul und denke, dass es vielleicht doch arbeitsökonomischer ist, nicht alles im Voraus zu planen, bzw. nur so ungefähr, damit nicht am Ende alles auseinanderfliegt. Und dann muss man ja auch immernoch schülernah bleiben und wenn ich merken würde, dass meine SuS mit der Planung so gar nicht klarkommen und gar nicht einverstanden sind, ok, dann muss ich sie ja auch wieder ändern, bzw. will ich sie ändern.
Heißt also ökonomische Langzeitplanung detailliert zu planen? Ist das ökonomisch? Sollte man nicht immer noch Spielräume in seiner Planung haben? Aber wie plant man ökonomisch mit Spielräumen? Ich finde das unglaublich schwierig, weil man sich immer zwischen zwei Polen hin- und herbewegt, einerseits sein Programm durchzuziehen (und es ist ja oft schon schwierig, allein das vernünftig zu planen…), andererseits auf die SuS einzugehen und seine Planung ihnen im Laufe des Unterrichts anzupassen. Im Grunde haben ja Carsten und Christian neulich im Lehrerzimmer genau über diese Schwierigkeit Witze gemacht, als Carsten entsetzt fragte, ob wir unseren Unterricht nicht schon bis zum Ende des Schuljahres geplant hätten, und Christian im vorwarf, er sei nicht schülerorientiert, weil er einfach sein Programm durchzieht. Aber das hilft mir ja auch nicht weiter. Wahrscheinlich ist das eine Sache, bei der man im Laufe der Zeit einfach mehr Coolness erreicht.
Ach mann, ist das eigentlich bei all diesen Lehrer-Dingen so? Das kommt mit der Zeit? Das habe ich jetzt schon so oft gehört. In jeder Hospi höre ich: seien Sie dominanter, lenken Sie mehr, aber das kommt mit der Zeit. Das kommt mit der Zeit. Das kann doch nicht die Antwort sein.
So, das war mein Beitrag zum Wochenende, ein kleiner Rundumschlag, bald mal wieder ein bisschen präziser.
Hospi-Stress
Mich hat in den letzten Tagen zum ersten Mal der Hospi-Stress erwischt. Woran es liegt, kann ich nicht sagen, vielleicht daran, dass die Hospis jetzt in die zweite Runde gehen. Und alle sagen ja immer, dass man in der ersten Hospi noch mit Samthandschuhen angefasst wirst, damit man nicht demotiviert wird. Und jetzt? Jetzt kommt der Ernst des Lebens, bzw. des Referendariats. Und mir ging es zum ersten Mal so, dass ich mich meiner Unterrichtsplanung total unzufrieden war, sie zigmal umgeschmissen, wieder aufgestellt, neu überlegt, überarbeitet etc. habe, bis ich mich am Ende einfach für irgendeine Sache entscheiden musste. Und das Erstaunliche ist ja, dass ich mich eigentlich gar nicht zwischen einer guten oder einer schlechten Stunde entscheiden musste, gut und didaktisch begründbar sind sie, glaube ich, alle, sondern ich musste mich zwischen einer mutigen Stunde und einer Stunde entscheiden, bei der ich auf Nummer sicher gehe. Naja, jetzt am Ende habe ich mich für die Nummer-sicher-Stunde entschieden, restlos zufrieden bin ich mit meiner Wahl aber nicht. Irgendwie ist diese Stunde wie ein Pulli von Benetton. Klar, ein Klassiker und sitzt auch ganz gut, aber wohl fühlt man sich eigentlich den ganzen Tag nicht so richtig.
Eine runde Sache, aber nichts für die Lehrprobe, war der Kommentar meines Deutschmentors zu meiner Stunde. Ich glaube, dass er Recht hat, aber ich bin mir nicht sicher, ob mich das freuen oder ärgern soll. Vielleicht ist es ein Klagen auf hohem Niveau, klar, keiner erwartet, dass man jetzt schon die perfekten Stunden hinlegt. Oder doch?
Das Anstrengende an diesen Hospis ist ja, dass man immer unzufriedener mit seiner Stunde wird, je länger man darüber nachdenke, also, das geht mir zumindest so. Und irgendwann ist es die eigentliche Leistung, einfach eine Entscheidung zu treffen.
Wenn Schüler so ganz anders denken…
Heute bin ich im Unterricht mal wieder auf das Phänomen gestoßen, dass man die Reaktionen von Schülern auf bestimmte Themen trotz noch so guter Vorbereitung einfach nicht vorausahnen kann. Dies ist ja auch gar nicht besonders dramatisch, gerade im Deutschunterricht hat man ja als Lehrer den Spielraum, Interpretationen unterschiedlicher Art gelten zu lassen, aber dennoch… überrascht war ich schon. Denn eigentlich denke ich, dass ich sowohl hinsichtlich des Alters als auch der sozialen Herkunft meinen Oberstufenschülern relativ nahe bin, näher jedenfalls als so manch anderer Lehrer. Aber so nahe offenbar doch nicht.
So wurde ich heute im Deutschunterricht davon überrascht, dass die Interpretation der Schüler zur Beziehung zwischen Faust und Gretchen so dermaßen an meiner vorbeiging, dass auch mehr oder weniger suggestive Fragen die Schüler nicht einmal ansatzweise in meine Richtung lenken konnten. Nicht dass ich sie davon überzeugen wollte, dass ich Recht habe, davon ist mein Deutschunterricht nun wirklich meilenweit entfernt, aber dass sie sich nicht einmal darauf einlassen wollten, meine Sicht der Dinge einzunehmen, hat mich dann schon überrascht.
Es ging wie gesagt um die Beziehung, bzw. die sich anbahnende Beziehung zwischen Faust und Gretchen und um die Frage, wie aktiv und passiv sich die beiden in verschiedenen Szenen verhalten. Dabei konnte man feststellen, was wir in einem Diagramm an der Tafel verdeutlich haben, dass Faust ein durchgehend aktiver Part in dieser Beziehung ist, während Gretchen sich zunächst passiv, ja sogar abweisend verhält und sich erst im Laufe der Zeit immer mehr auf die Beziehung einlässt, bis sie selbst auch aktiv wird.
Die Schüler antworteten auf meine Frage, wie sie denn diese Art von Beziehung bewerten würden, sehr lebhaft, waren aber einstimmig der Ansicht, dass dieses Verhalten völlig normal sei, dass der Mann in einer Beziehung ja immer der aktive Part sei und dass er die Frau erobern müsse. Und eine Frau, die sich sofort auf einen Mann einließe, sei moralisch auch nicht besonders hoch zu bewerten. Ich war von dieser Eindeutigkeit der Meinung schon überrascht. Immerhin wirbt da ein 30jähriger (eigentlich ohne Verjüngung 60jähriger) Mann mit allen Mitteln um ein ca. 14jähriges Mädchen. Selbst wenn man mal Mephisto aus dem Spiel lässt, dürfte doch der Gedanke erlaubt sein, dass dieser Mann nicht unbedingt nur hehre Absichten hat und dass sein rigoroses Werben um eine so junge, unschuldige Frau ja doch auch Fragen aufwirft. Ich dachte nämlich sofort, dass wenn mich ein Mann so umwürbe, dass sofort mindestens fünf Freundinnen Warnungen aussprechen würden, dass so ein Verhalten nicht nur Gutes bedeuten könnte.
Ok, langsam wird dieser Blog etwas zu privat. Was ich damit eigentlich sagen wollte, ist, dass man sich offenbar immer wieder klar machen muss, dass man sich an vielen Stellen in Schüler einfach nicht hineinversetzen kann, da man, gerade was Literatur angeht, nur allzu häufig in seinen eigenen Vorstellungen und Erfahrungen gefangen ist. Ich glaube auch gar nicht, dass das schlecht ist, im Gegenteil. Es macht den Unterricht erst spannend. Schwierig ist halt häufig nur, adäquat damit umzugehen. In diesem Fall war das nun nicht so schwierig, ich freue mich ja, dass die Schüler offenbar keine schlechten Erfahrungen mit Beziehungen gemacht haben und daher gewisse Gefahren auch nicht voraussehen, und ich habe dann auch kein Problem, ihnen meine Sicht der Dinge mitzuteilen. Man muss nur klarstellen, dass gerade im Bereich der Literatur oft eindeutige Interpretation nicht möglich ist.
Und so berührt auch dieser Eintrag im Grunde das Thema, das mich seit Beginn des Referendariats beschäftigt und von dem ich nicht weiß, ob ich es bald lösen kann: Wie offen soll Unterricht sein bzw. wie viel Ergebnisse muss aber dennoch am Ende dastehen? Es ist die größte Aufgabe, die ich gerade im Deutschunterricht sehe, immer wieder Wege zu finden, Unterricht zwar offen und den Umgang mit Literatur kreativ zu gestalten, am Ende aber dennoch gesicherte Ergebnisse mit den Schülern erarbeiten zu können.
Ich arbeite daran…
Halbjahresplanung
Ich plane gerade die nächsten Wochen für meine 5. Klasse in Deutsch etwas genauer. Dabei muss ich feststellen, dass die Halbjahresplanung, die ich zu Beginn des Halbjahres gemacht habe, mittlerweile völlig überholt ist, ich habe nur einen Bruchteil von dem geschafft, was ich eigentlich wollte. Woran liegt das? Zum einen habe ich mich sicherlich mit einigen Themen länger aufgehalten als ich das hätte tun sollen, schon, um Langeweile zu vermeiden. Jetzt im Nachhinein hätte ich die Behandlung des Jugendbuches auf 3 Wochen beschränken sollen, ich hatte 4 eingeplant, dann wurden es durch diverse Ausfälle etc. 5 und schon hatten die SuS keine Lust mehr. Und mit den Rechschreibthemen ist es noch schlimmer. Die kann schon nach einer Woche keiner mehr sehen, was aber nicht heißt, dass die das alle können. Es ist wirklich schwierig, dass so genau abzuwägen. Ich habe jetzt für die Planung der nächsten Wochen die Konsequenzen gezogen und kein Thema mit mehr als 2 Wochen angesetzt. Wenn man bei den Planungen nicht auch noch immernoch die Hospis mit berücksichtigen müsste! Der Hospi-Termin, den ich im Mai habe, hätte sich hervorragend als Termin für eine Klassenarbeit geeignet, aber das kann ich ja schlecht bringen…
In meiner Oberstufengruppe ist es im Grunde so ähnlich, aber mit denen kann man natürlich länger an einer Sache arbeiten. Aber ich bekommen langsam den Eindruck, dass ihnen der Faust auch schon auf die Nerven geht, dabei haben wir noch nicht einmal richtig mit der Gretchentragödie begonnen.
Tja, irgendwie ist dieser Beitrag kein besonders hochreflexiver, sondern eher ein Eingestehen von Unvermögen. Und dann sehe ich die Kollegen, die diese ganze Planung mit einer solchen Leichtigkeit fertigbringen (zumindest scheint es mir so), und sicherlich gibt einem ja auch jeder Tipps und hilft, aber am Ende muss man den Unterricht doch alleine machen und dann sitzt man am Wochenende zu Hause und plant das ganze Halbjahr nochmal um. Ich kann nur hoffen, dass es sich hierbei um eine Sache handelt, bei der „learning by doing“ greift, denn so gerne ich Unterricht plane, macht es doch wenig Spaß, ständig alles zu revidieren, zu straffen, zu ändern, was man schon geplant hat, weil die Zeiteinteilung schlecht war, oder weil solche Unwägbarkeiten wie Uwe-Seeler-Pokal, Musical-Proben, LK-Tage, Wassersportreisen oder Geo-Exkursionen einem einen Strich durch die Planung machen.
Kursfahrt nach Rom
Hier ein kurzer Bericht über meine Kursfahrt nach Rom, die ich letzte Woche begleitet habe:
12 Lateinschüler und 2 Lateinlehrer – ein unerwarteterweise sehr entspannte Kombination. Aber zu meine Überraschung hatte ich es überwiegend mit 12 sehr interessierten Schülern zu tun, die die langen Fußmärsche, die Rom eben so mit sich bringt, klaglos mitgemacht haben und die auch für das ein oder andere antike Denkmal Interesse aufgebracht haben (wenn auch die Verkäufer der gefälschten Ray-Bans am Ende doch die Nase vorn hatten…). Aber immerhin. Mehr oder weniger fundierte Referate zu den verschiedensten Themen (zum Kolosseum: es wurden extra Straßen zum Kolosseum angelegt, damit die Autos, die die Steine gebracht haben, direkt ranfahren konnten; in der Nähe war ja auch ein Zoo, da konnten dann die Tiere für die Gladiatorenkämpfe direkt abgeholt werden), aber manche Schüler schienen richtig Emotionen zu den Sehenswürdigkeiten zu entwickeln (Der Saturntempel ist ja mein persönlicher Lieblingstempel!). Aber mal ernsthaft. Ich hatte mich ja an diese Fahrt mehr oder weniger drangehängt und daher meine eigenen Vorstellungen von so einer Studienfahrt überhaupt nicht mit eingebracht, weil es mir unangemessen schien, mich da jetzt gleich so dermaßen reinzudrängen. Und das Konzept zu verfolgen, das ich in meiner Examensarbeit ausgearbeitet hatte, heißt eigentlich automatisch, alle bisherigen Vorgehensweisen zu kritisieren. Gut, mein Konzept war für eine Oberstufe aufgerichtet, aber man hätte schon einiges machen können, meine ich. Andererseits finde ich es immernoch schwierig zu beurteilen, ob nicht meine Ideen völlig an der Realität vorbeigehen. Wahrscheinlich hätten meine Ansprüche die Schüler völlig überfordert, und die Art, mit der wir jetzt in Rom mit den SuS umgegangen bin, war die richtigere, entspanntere. Andererseits habe ich an so vielen Stellen gedacht, hier könnte man noch etwas zu sagen, hier und hier, aber wie viel werden sich die SuS von all den Kleinigkeiten schon merken können? Wahrscheinlich reicht es, wenn sie einen Eindruck von der Stadt bekommen, wenn sie Lust haben zurückzukommen und sich in etwa vorstellen können, was es bedeutet, wenn eine Stadt über 2000 Jahre lang eine der wichtigsten der Welt ist (ich weiß, ist geschichtlich jetzt fragwürdig). Es ist erstaunlich, dass ich sonst in meinem Unterricht eher den Anspruch habe, dass es ihnen Spaß macht, dass sie mit guten Erinnerungen nach Hause gehen, ob sie am Ende noch wissen, was ein ablabs ist, geschenkt, dass ich aber ausgerechnet in Rom damit nur schwer zurecht gekommen bin, dass wir über vieles nur so oberflächlich sprechen konnten, und ich und Tilmann am Ende immer nur das Nötigste erzählt haben.
Was will ich eigentlich von den Schülern? Das ist eine Frage, die ich für mich selbst immernoch nicht beantworten konnte. Ich möchte, dass sie Spaß haben, dass sie motiviert sind. Aber sie sollen natürlich auch etwas lernen, etwas in Erinnerung behalten. Ich finde es wahnsinnig schwierig, beiden in optimaler Weise zu verbinden, meistens kommt in meinen Unterrichtsstunden eine Komponente zu kurz. Das ist wahrscheinlich normal, aber ich habe das Gefühl, dass es bei mir besonders ausgeprägt ist, dass manche Stunde schön sind, Spaß machen, andere dafür sehr, sehr trocken sind, immer dann, wenn es um zentrale Punkte geht, die man eben nicht irgendwie kreativ bearbeiten kann.
Die beständige Gratwanderung zwischen Offenheit des Unterricht mit allem, was dazugehört (kreativer Umgang mit Literatur, selbstständiges Arbeiten etc.) und frontalen Phasen, in denen man sichern müsste, systematisieren und Dinge grundsätzlich klarstellen, das will ich demnächst mal hier im Blog ausführlicher behandeln, da es sich durch alle meine Unterrichtsstunden zieht, dass ich immer auf die zu offene Seite kippe und mir dadurch mein Unterricht zu unverbindlich vorkommt.
Aber dazu später mehr…
Disziplinprobleme
Man wollte es ja nicht wahrhaben. Ich habe immer gedacht: Mir passiert sowas nicht. Ich bin ja eine nette Lehrerin, mich werden sie schon mögen. In allen Artikeln zum Thema Schule liest man immer wieder, wie sehr die Lehrer von Disziplinproblemen belastet werden, ich konnte mir das irgendwie immer nicht vorstellen, ich hatte auch irgendwie nie Angst davor, aber diese Woche habe ich wirklich am eigenen Leib erfahren, wie sehr eine völlig außer Kontrolle geratene Doppelstunde auf die Stimmung drücken kann.
Dabei bin ich ziemlich überzeugt davon, dass mich die Klasse sogar mag, trotzdem gelingt es mir einfach nicht, sie so unter Kontrolle zu bringen, dass vernünftiges Arbeiten möglich ist. Klar, ich bin kein Mann, bin nicht so groß und nicht so laut und in der Klasse sind hauptsächlich sehr lebhafte Jungs, die zudem auch überwiegend sehr leistungsstark sind. Ihr vorheriger Lateinlehrer (= mein Mentor) hatte die Gruppe auf jeden Fall wesentlich besser unter Kontrolle, aber er ist auch ein ganz anderer Typ, gerade die Jungs hatten vor ihm viel mehr Respekt, sodass er mir auch nicht wirklich konkrete Tipps geben kann, bei ihm lief das halt einfach.
Ich hatte auch schon einige Regeln (mit Konsequenzen) eingeführt (Extra-Arbeiten bei Zuspätkommen und ständigem Stören), aber ich habe nicht das Gefühl, dass das besonders viel bringt.
Ein Kollege erzählte mir dann von seinem +/–System. Man verteilt + für positives und – für negatives Verhalten, ab 20 + (mehr als – natürlich) dürfen die Schüler das so payback-like einlösen, immer ein + pro Minute, sie dürfen aber auch sammeln (z.B. 90 + wären dann eine Doppelstunde) und für diese Zeit können sie sich dann aussuchen, was wir machen (Film gucken, spielen…). Der Kollege meinte, in der 5. und 6. würde das noch sehr gut funktionieren. Ich bin mal gespannt. Es soll auf jeden Fall besser sein, als immer nur zu bestrafen, das funktioniert nämlich bei mir überhaupt nicht, ich hatte eher das Gefühl, dass die Extra-Aufgabe, die die Zuspät-Kommer und Störer bekommen haben, fast schon wie eine Ehre für sie ist…
Mir leuchtet das alles ein und mein Plan ist jetzt, in der nächsten Stunde diese neue Regelung zu verkünden und darüber hinaus das Spiel, das ich immer zum Einstieg in die Stunden mit ihnen spiele, abzuschaffen. Das müssen sie sich jetzt selbst erarbeiten. Ich werd wohl die Regeln für dieses System auch noch ein bisschen genauer ausarbeiten und dann vielleicht auch im Kursraum aufhängen oder so, das muss ich mir nochmal genauer durch den Kopf gehen lassen.
Ihr werdet von den Erfolgen (?) hören…
Binnendifferenzierung/ Individualisierung
Bei den Vorbereitungen für meine 5. Klasse in Deutsch habe ich heute darüber nachgedacht, wie schwierig Differenzierung und Individualisierung sind, ganz besonders, wenn man 1. die Klasse nicht besonders gut kennt, 2. noch unerfahren darin ist, was 5.Klässler so können, 3. noch keine Erfahrungen mit Binnendifferenzierung überhaupt hat.
Ich möchte meinen Schülern so eine Art Arbeitsheft zum Buch gestalten, also einfach Arbeitsblätter zur selbstständigen Arbeit mit dem Buch.
Soll man also von vornherein unterschiedliche Aufgaben geben? Das erscheint mir einerseits sehr sinnvoll, andererseits aber auch sehr kompliziert und arbeitsintensiv. Gerade bei der Thematik, die ich jetzt mit der Klasse behandele (wir lesen ein Jugendbuch), erscheint es mir umso schwieriger, da es gewisse Dinge gibt, von denen ich einfach möchte, dass die Schüler sie bearbeiten.
Also habe ich daraufhin überlegt, die Differenzierung so zu gestalten, dass alle einen gewissen Grundstock von Aufgaben erledigen müssen, eben Aufgaben, von denen ich meine, dass sie wichtig sind (besonders zum Textverständnis). Darüber hinaus gibt es jetzt noch Aufgaben, die die Schüler darüber hinaus lösen können (aber nicht müssen), wenn sie eben noch Zeit haben. Aber auch bei diesem Vorgehen ergibt sich für mich ein Problem: Die Aufgaben, die ich jetzt zusätzlich zum Grundstock entworfen haben, sind wiederum Aufgaben, die die Schüler besonders gerne machen (auch die schwächeren), die aber oft relativ viel Zeit in Anspruch nehmen (z.B. Malen, Geschichten schreiben etc.). Es täte mir leid, wenn die schwächeren oder langsameren Schüler solche Aufgaben dann gar nicht machen könnten. Aber wenn ich diese Aufgaben in den Pflichtteil aufnehme, dann kommen sie wahrscheinlich nicht dazu, die m.E. wichtigen Aufgaben zum Text- und Leseverständnis zu bearbeiten.
Eine dritte Möglichkeit wäre es nun, alle Schüler die gleichen Aufgaben bearbeiten zu lassen, und den langsameren einfach mehr Zeit zu geben. In der Praxis würden dann diejenigen, die ein Arbeitsblatt fertig haben, gleich ein neues bekommen. Aber dann zieht sich der Leistungsstand der Klasse ja immer mehr auseinander und man könnte – gerade wenn es um den Inhalt eines Buches geht - bei so ungleichen Wissensständen kaum mal eine Stunde gemeinsame Arbeit machen (was ja aber nicht nur für Hospis bzw. Unterrichtsbesuchen [f. die Nicht-Hamburger] von Belang wäre…).
Angesichts all dieser Schwierigkeiten habe ich zwischendurch schon wieder darüber nachgedacht, ob man nicht lieber traditionellen Unterricht machen sollte, sprich: Aufgaben gemeinsam im fragend-entwickelnden Unterrichtsgespräch beantworten, aber irgendwie macht man sich ja solche Gedanken doch nie ernsthaft, weil die Nachteile auf der Hand liegen. Ich kann mir darüber hinaus im Unterricht immer kaum etwas Schöneres vorstellen, als wenn alle Kinder eifrig über ihre Zettel gebeugt zu zweit oder zu mehreren vor sich hin arbeiten… und das schreibe ich jetzt nicht nur, falls meine HS- oder FS-Leiterinnen irgendwann mal diesen Blog lesen könnten. Außerdem finde ich es auch für mich selbst viel angenehmer, wenn ich nicht die ganze Zeit rumhampeln muss.
So, das war mein Wort zum Sonntag, Eure Leonie